Der Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und Krebsrisiko wird für unterschiedliche Krebsarten sehr unterschiedlich kontrovers diskutiert.
Eine Meta-Studie mit Daten aus 67 Studien bis einschliesslich Januar 2009 kommt zu dem Schluss, dass die beiden wichtigsten Formen von Vitamin D-Rezeptoren, FokI and BsmI, eindeutig das Risiko von Brust-, Prostata- und Hautkrebs beeinflussen – und augenscheinlich auch alle übrigen Krebsrisiken.
Die Forscher am Europäischen Krebsforschungsinstitut in Mailand hatten sich auf diese beiden Erscheinungsformen von Vitamin D-Rezeptoren - eine Art “Türhüter” und “Platzanweiser” unserer DNA für das im Blut vorhandene Vitamin D-Serum bei seiner Einwirkung auf die hunderte von unterschiedlichen Zellfunktionen im Körper – in der bisherigen Forschung zu Vitamin D und Krebs konzentriert.
Die Ergebnisse bestätigen auch die Wirksamkeit der Vitamin D-Rezeptoren beim Hautkrebs (Melanom). In anderen Worten: Besonnung, ob natürlich oder künstlich, hat sowohl krebserzeugende als auch krebsverhindernde Wirkung, entscheidend ist die kontrollierte Dosis.
Quelle: ScienceDaily
Studie: S. Raimondi et al., Review and meta-analysis on Vitamin D Receptor polymorphisms and cancer risk. Carcinogenesis. 2009, 29. April (vorab online)
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