Archiv für das Tag 'Osteoporose'

rückenschmerzen / bandscheibenvorfallDie Richtlinien und Empfehlungen für die Vitamin D-Versorgung zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose werden nach und nach weltweit dem neuesten Stand der Forschung angepasst.

Jetzt hat die kanadische Osteoporose-Gesellschaft (Osteoporosis Canada) neue Tageswerte für die Supplementierung mit Vitamin D herausgegeben:

  • 400 bis 1000 IE für Erwachsene unter 50 Jahren ohne Osteoporose,
  • 800 bzw 2000 IE für Ältere.

Bis zu 2.000 IE (25 mcg) könnten, so die Autoren, gefahrlos zugeführt werden. Eine höhere Dosis sollte mit dem Hausarzt abgesprochen werden.

In den vergangenen zehn Jahren gab es jede Menge aufregende wissenschaftliche Ergebnisse zum Thema Vitamin D. Daher war es an der Zeit, die Praxis Richtlinien von Osteoporose Canada anzupassen, ” so Prof. David Hanley, der Leitautor der Richtlinien.

Wie in Deutschland (auf den gleichen Breitengraden wir der südliche Teil von Kanada) reicht die UVB-Strahlung der Sonne zwischen Okotber und April auch in Kanada nicht aus, um die Vitamin D-Versorgung sicherzustellen. Nahrungsergänzung oder künstliche Besonnung müssen die Lücken schließen.

Die Autoren der Richtlinien empfehlen dringend die regelmäßige Überprüfung der Vitamin D-Werte im Blut durch den Hausarzt, da jeder Mensch ganz individuelle Voraussetzungen für die Vitamin D-Synthese im Körper mitbringe.

Quelle: Eurekalert

Richtilinien: Hanley et al., Vitamin D in adult health and disease: a review and guideline statement from Osteoporosis Canada, CMAJ. Juli 2010 (onlien vorab)

Drei Studien aus sehr verschiedenen Instituten in verschiedenen Ländern kommen zur gleichen Zeit zum gleichen Ergebnis: Es gibt einen deutlichen Zusammenhang von Vitamin D-Mangel mit Rheuma bzw. rheumatischer Arthritis.

Alle drei Studien wurden jetzt vorgestellt beim Kongress der Europäischen Liga gegen Rheuma (EULAR) in Rom.

In einer britischen Studie diagnostizierten die Forscher bei knapp 60 Prozent der Rheuma-Patienten einen Vitamin D-Mangel.

Ein Team an der Universität von Verona hatte 1.191 Patienten mit rheumatischer Arthritis auf ihre Vitamin D-Werte getestet und fand eine Unterversorgung mit dem Sonnenschein-Vitamin bei 80 Prozent der Teilnehmer ohne Einnahme zusätzlicher Vitamin D-Pillen. Aber selbst die Teilnehmer, die 800 IE täglich zu sich nahmen erreichten zu 60 Prozent den optimalen Vitamin D-Spiegel im Blut nicht.

Eine dritte Studie bestätigt diese Befunde. Nur 29 Prozent der Patienten mit rheumatischer Arthritis und Osteoporose erreichten auch nur “befriedigende” Vitamin D-Werte.

Quelle: iWire News

EULAR Kongress-Seite:  www.eular.org

Gwyneth Paltrow fürchtet sich nicht mehr vor der Sonne

Gwyneth Paltrow fürchtet sich nicht mehr vor der Sonne

Gwyneth Paltrow, Hollywood-Star  und Oscar-Gewinnerin mit dem Film “Shakespeare in Love“, erfuhr auf die harte Tour, was Sonnen-Entzug und Vitamin D-Mangel bedeuten kann. Wie sie in Ihrem Newsletter GOOP berichtet, erlitt sie vor einiger Zeit völlig unvermutet einen Bruch des Schienbein-Plateaus, der operiert werden musste. Bei der Messung der Knochendichte stellte der Orthopäde eine Osteopenie fest, die Vorstufe des Knochenschwunds, der Osteoporose.

Als Ursache wurde ein extrem niedriger Vitamin D-Spiegel festgestellt. Der Star hatte die ständigen düsteren Warnungen vor den gefährlichen Sonnenstrahlen allzu ernst genommen und die Sonne gemieden, soweit sie konnte.

Jetzt schreibt sie in ihr Online-Tagebuch:
Meine Ärzte in New York … verschrieben mir Vitamin D und gaben mir den Rat, etwas Zeit an der Sonne zu verbringen. Ich hatte doch große Zweifel, ob das sicher war. Immerhin war mir viele Jahre lang gesagt worden, ich sollte mich von den gefährlichen Strahlen der Sonne fernhalten. Da war ich doch ziemlich durcheinander. Immerhin sind wir alle ja gut geschult in dem Glauben, dass der übermäßige Aufenthalt an der Sonne gefährlich ist.” (Übersetzung d. Red.)

Sie holte sich Rat bei einem New Yorker Spezialisten, Dr. Frank Lipman, der ihr die Gefahren des Vitamin D-Mangels und die  heilende Wirkung des Sonnenscheins  und die Vorteile erklärte – wie sie es ausdrückt – “ein paar Sommer-Sonnenstrahlen einzufangen.

Sie bat Dr. Lipman um ein paar Ratschläge für die Leser Ihres Newsletters zum vernünftigen Umgang mit der Sonne.  Lipman tat ihr den Gefallen und fasst am Ende zusammen:
Und die beste Art und Weise, optimale Vitamin D Werte zu erreichen, ist das  moderate, kluge und begrenzte Sonnenbad ohne Sonnenschutzmittel.

Gwyneth Paltrow zumindest hat mit ihren Knochen und mit ihrem Vitamin D-Spiegel nach eigener Aussage keine Probleme mehr. Die nächste Oscar-Party kann kommen!

Quelle: Hollywood.com/GOOP.com

weisweiler georgRegelmäßiges Sonnetanken hilft Vitamin-D-Mangel und damit unter anderem auch Osteoporose vorzubeugen“,  riet der saarländischen Gesundheitsminister Georg Weisweiler, FDP, den Bewohnern eines Altenwohnheims bei einem Besuch Rahmen des Projektes „3 x 15“ der Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e.V. (LAGS).

Der Slogan “3 x 15″ drückt die Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft aus, wöchentlich mindestens drei Mal 15 Minuten an der (Mittags-)Sonne aufzuzhalten, um den Körper mit dem lebensnotwendigen Vitamin D zu versorgen.

Der Vitamin-D-Mangel stehe im Verdacht, neben der Osteoporose auch das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und verschiedene Krebsarten zu erhöhen. Dabei bilde der Körper rund 90 Prozent seines Vitamin-D-Bedarfs mit Hilfe der UVB-Strahlung der Sonne selbst, so der Minister „Und das Beste ist: Sonne ist kostenlos zu bekommen“.

Die Kampagne “3 x 15” wurde im Mai vergangenen Jahres mit Unterstützung des epidemiologischen Krebsregisters des Saarlandes (Esther-Studie), der Uniklinik Homburg, des saarländischen Gesundheitsministeriums und des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg gestartet. Hintergrund der Vitamin-D-Kampagne „3 x 15“ ist der Mangel an Vitamin D bei mehr als der Hälfte aller älteren Menschen in Deutschland.

Quelle: Pressemitteilung des saarländischen Ministeriums für Gesundheit und Verbraucherschutz

Website der Aktion: www.3×15.lags.de

Internationale und nationale medizinische Gesellschaften und Gesundheitsorganisationen ändern derzeit ihre Richtlinien und Empfehlungen zur Vitamin D-Versorgung und zum Umgang mit Sonne und Solarium. Wir können hier nur über einige typische Beispiele berichten.

Jetzt hat die International Osteoporosis Foundation (Internationale Osteoporose Gesellschaft) ihre Richtlinien den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst:

Vor allem für die Älteren (65 +) wird

  • ein Vitamin D-Spiegel im Blut – 25(OH)D – von 75 nmol/L,
  • eine tägliche Vitamin D-Zufuhr von 20-25 ng (800-1.000 IE),
  • die Verdopplung dieser Mengen bei Menschen, die sich wenig an der Sonne aufhalten,  an Übergewicht oder Osteoporose leiden oder die Probleme mit der Vitamin D-Synthese haben,
  • eine Kontrolle der Blutwerte

empfohlen.

Diese Werte liegen zwar noch deutlich unterhalb der Werte, die von vielen Experten als optimal angesehen werden, verdoppeln andererseits aber die bisherigen Empfehlungen der meisten Gesundheitsorganisationen.

Dr. Bess Dawson-Hughes von der  Tufts University, wies bei der Vorstellung der neuen Richtlinien auf die weltweit verbreiteten Vitamin D-Defizite hin:

Dieser verbreitete Mangel bedeutet, dass viele Stürze und Knochenbrüche durch eine ausreichende Vitamin D-Versorgung verhindert werden könnten. Diese so einfach zu realisierenden Maßnahmen könnten bedeutende positive Wirkungen zeitigen auf die Häufigkeit osteoporotischen Brüche.”

Erst kürzlich waren auch in Deutschland z.B. die Osteologie-Leitlinien in ähnlicher Form geändert worden.

Quelle:  International Osteoporosis Foundation

Osteoporose-Kosten-DALYFür unser Gesundheitssystem ist die Osteoporose eine der “kostspieligsten” Volkskrankheiten – mit ständig steigender Tendenz. Sie “kostet” die Gesellschaft allein fast das Zehnfache – in verlorenen Lebensjahren ausgedrückt – wie etwa der Hautkrebs (s. die nebenstehende Graphik mit einem Kostenvergleich von Osteoporose mit unterschiedlichen Krebsarten). Allein in EU-Ländern passiert alle 30 Sekunden ein Hüftbruch aufgrund von Osteoporose.

Die International Osteoporosis Foundation sieht eine der wesentlichen Gründe für die Verbreitung dieser Krankheit in dem “epidemischen” und ständig wachsenden Vitamin D-Mangel, so ein Report der Organisation, der jetzt in der Fachzeitschrift “Osteoporosis International” veröffentlicht wurde. Eine Expertengruppe stellt darin alle derzeit verfügbaren Daten und Studienergebnisse zur Osteoporose weltweit zusammen in sechs regionalen Einzelstudien (hier einzeln abrufbar).

Vitamin D, zu etwa 90 Prozent durch UV-B Strahlen der Sonne oder des Solariums in der Haut gebildet, ist zusammen mit Kalzium zentraler Bestandteil des Aufbaus und Erhalts der Knochen. Vitamin D-Mangel führt zum Verlust von Knochensubstanz, geringerer Knochendichte und in Konsequenz zu Knochenbrüchen bei Stürzen.

Der IOF-Report weist nun Land für Land nach, dass es weltweit eine zum Teil dramatische Unterversorgung mit Vitamin D gibt – gleichgültig wie die Grenzwerte optimaler Versorgung definiert werden.

Die wichtigsten Gründe für diesen Mangel sind unzureichende Sonnen-Exposition – vor allem im “Vitamin D-Winter”, der bei uns von Oktober bis März dauert,  dunklere Hautpigmentierung,  Alter und Ernährung ebenso wie die Verstädterung der Weltbevölkerung, Arbeit in geschlossenen Räumen und Moden bzw. Bekleidungsvorschriften, die die gesamte Haut vor Sonneneinstrahlung abschirmt.

Der Report fordert dringend Maßnahmen auf nationler Ebene, die die Menschen zu mehr, aber sicherem Aufenthalt an der Sonne und die Umstellung auf eine  Vitamin D-reiche Ernährung veranlassen könnten.  Empfohlen wird auch die  Nahrungsergänzung mit Vitamin D, etwa bei der Milch.

Zum “Welt Osteoporose Tag 2009” am 20. Okotober plant die IOF eine Reihe von Aktionen, die auch das Vitamin D-Problem aufgreifen und im öffentlichen Bewusstsein besser verankern sollen.

Quelle: IOF

Studie:  A. Mithal, D.A. Wahl, J-P. Bonjour et al. on behalf of the IOF Committee of Scientific Advisors (CSA) Nutrition Working Group,  Global vitamin D status and determinants of hypovitaminosis D (2009), Osteoporosis International, in press.

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Mit Sonnenschein gegen Osteoporose

Osteoporose ist eine der am dramatischsten zunehmenden Volkskrankheiten in westlichen Ländern. Schätzungsweise 30% aller Frauen nach der Menopause erkranken an Knochenschwund. Fast jede zweite Frau und jeder siebte Mann über 50 Jahre hat statistisch das Risiko eines osteoporosebedingten Knochenbruchs.

Traditionell wird für Prävention und Therapie der Osteoporose und anderer Knochenerkrankungen wie Rachitis die Aufnahme zusätzlichen Kalziums durch Änderung der Ernährung oder durch Nahrungsergänzung empfohlen.

Tatsächlich aber bleibt diese Maßnahme wirkungslos, wenn der Körper nicht über ausreichend Vitamin D verfügt, um die Einlagerung des Kalzium in die Knochen zu “organisieren”. Das “Sonnenschein-Vitamin” ist notwendig für den Knochenstoffwechsel. Nur wer genügend Vitamin D hat, kann das Kalzium optimal verwerten.

Mit dem “Sonnenschein” aber hapert es bei immer mehr Menschen durch Lifestyle, Büroberufe, Alter oder Krankheit.

Eine breit angelegte Studie an der Harvard Medical School, Boston,  mit 4.958 Frauen und 5003 Männern über 20 Jahren (Daten des US NHANES III-Surveys)  verglich jetzt die relative Bedeutung von Kalzium- und Vitamin D-Therapien für die Entwicklung der Knochendichte.

Dabei stellten die Forscher fest, dass die Aufnahme von zusätzlichem Kalzium keine Wirkung auf die Knochendichte zeigte, wohl aber die zusätzliche Gabe von Vitamin D – und zwar je deutlicher desto höher die Vitamin D-Dosierung war. Lediglich bei Frauen – nicht aber bei Männern – mit einem sehr niedrigen Vitamin D-Spiegel im Blut (<50 nmol/l) erhöhte sich die Knochendichte nach Einnahme von Kalzium.

Die Schlussfolgerung der Wissenschaftler:  Bei Männern und Frauen gleichermaßen ist der Vitamin D-Status der entscheidende Faktor für die Entwicklung der Knochendichte und damit für die Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose.

Eine heute online vorab veröffenltichte holländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen.

Quelle: PubMed

Studien:
Heike A Bischoff-Ferrari et al.,  Dietary Calcium and Serum 25-hydroxyvitamin D Status in Relation to Bone Mineral Density Among U.S. AdultsJournal of Bone and Mineral Research, December 29, 2008

Paul Lips et.al., Relationships of serum 25-hydroxyvitamin D to bone mineral density and serum parathyroid hormone and markers of bone turnover in older persons, Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, online vorab publiziert 21.01.2009

Osteoporose ähnelt der Rente – sie ist weit weg! Junge Menschen beschäftigen sich nur selten mit dem einen wie mit dem anderen. In beiden Fällen kann das fatal sein!

Die beste Methode, der Volkskrankheit Osteoporose im Alter vorzubeugen, ist nämlich die Festigung der Knochen in jungen Jahren. Wer im Kindes- und Jugendalter ausreichend Sonne und damit Vitamin D bekommt für die Einlagerung von Kalzium in die Knochen, hat später im Leben ein bei weitem geringeres Risiko, an Osteoporose, Osteomalzie und ähnlichen Leiden zu erkranken.

Darauf verweist die kanadische Osteoporose-Gesellschaft bei der Vorstellung einer Studie, die die Sorglosigkeit der jüngeren Generation bei der Vorsorge vor Osteoporose belegt. Danach betrachten junge Leute die Osteoporose als eine typische “Altfrauenkrankheit”, mit der man sich jetzt nicht beschäftigen müsse. Mit zunehmendem Alter wächst dann die Furcht vor der Krankheit und damit die Bereitschaft, Gegenmaßnahmen zu ergreifen – oft zu spät.

Das äusserst geringe Problembewusstsein der jungen Leute macht Sorge, weil es der Vorbote einer riesigen Epidemie sein könnte“. So der Studienleiter Prof. Dr. Shanthi Johnson von der University of Regina.

Quelle: ScienceDaily

Studie: Erscheint in der Oktober Ausgabe von Health, Education & Behavior

Zuviel Sonnenschutz birgt Osteoporose-Gefahr

Zuviel Sonnenschutz birgt Osteoporose-Gefahr

Die Kampagnen gegen das Sonnen sind zu weit gegangen. Die verbreitete Angst vor der Sonne schadet zunehmend der Gesundheit. So die Meinung der britischen Osteoporose-Gesellschaft (National Osteoporosis Society, NOS).

Nach einer repräsentative Umfrage der NOS glauben inzwischen weite Teile der Bevölkerung, es gäbe kein sicheres Sonnen im Freien oder im Solarium. Viele Menschen sind dazu übergegangen, die Sonne gänzlich zu meiden. Drei Viertel der Befragten hielten es für notwendig, immer und bei jedem noch so kurzen Aufenthalt an der Sonne Sonnenschutzmittel anzuwenden.

Diese Haltung, so warnt die Osteoporose-Gesellschaft, könne zu Knochenschwäche und Osteoporose führen.

Regelmäßige Besonnung deutlich unterhalb der Sonnenbrand-Schwelle (MED) sei für die Knochengesundheit unerläßlich. Die Menschen sollten Ihre Mittagspausen nutzen, um die täglich notwendigen 15-20 Minuten UV-Strahlen für die ausreichende Produktion von Vitamin D zu erreichen.

Vitamin D ist notwendig für die Einlagerung von Kalzium in den Knochenbau und damit für Dichte und Festigkeit der Knochen. 90 Prozent des notwendigen Vitamin D wird über die Bestrahlung durch UVB, ein Bestandteil der Sonnenstrahlen, im Körper selbst produziert.

Professor Dr. Roger Francis, Sprecher des medizinischen Beirats der NOS, warnt allerdings vor dem Mißverständnis, dass viel Sonne auch in jedem Fall viel hilft: “Wir raten nicht zu beliebig langen Sitzungen unter der Sonne. Zu viel Sonne kann gesundheitlichen Schaden anrichten.  Wochenlang am Strand liegen und in der Sonne braten führt keineswegs zu mehr Vitamin D.”

Auch die britische Krebsforschungsgesellschaft (Cancer Research UK) unterstützt diese Position. Ihre Sprecherin, Caroline Cerny: “Wir alle brauchen genügend Sonnenlicht, aber wir sollten bedenken,  dass die ausreichende Dosis Sonnenstrahlen für die Vitamin D-Produktion weit unter der Menge liegt, die einen Sonnenbrand verursachen kann – und diese Menge ist sehr verschieden je nach Hauttyp, Tages- und Jahreszeit und die Weltgegend, in der wir uns gerade befinden.”

Quelle: BBC HealthNews

Fast drei Viertel aller Patienten mit rheumatischen Erkrankungen leiden unter einem Vitamin D-Mangel. So das Resultat einer Studie an irischen Rheuma-Kliniken. Dabei gab es kaum einen Unterschied zwischen älteren und jüngeren Patienten.

Die Forschergruppe unter Leitung von Dr.  Muhammad Haroon am  South Infirmary-Victoria University Hospital in Cork, stellten in diesen Tage ihre Studien bei der Jahreskonferenz der European Union League Against Rheumatism 2008 in Paris vor.

Dr. Haroon erläuterte, dass schwerer und chronischer Vitamin D-Mangel vor allem das Risiko von Osteoporose und Osteomalazie erhöhe, während ein geringfügiges bis mittleres Defizit an “Sonnenschein-Vitamin ” D eher zu nicht-spezifischen rheumatischen Beschwerden führe.

Quelle: Reuters Health

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